Das Jubiläumsjahr des Kasseler Bürgerfernsehens 2022 war über weite Strecken von Unsicherheit über die zukünftige Ausrichtung geprägt. Im Zuge der Neufassung eines hessischen Privatrundfunkgesetzes drohte sogar das Aus in der bisherigen Form. Doch nicht zuletzt aufgrund einer breiten Welle an Unterstützungsschreiben und Protestbriefen und -mails an die Landespolitiker:innen aller Parteien wurden die ersten Gesetzentwürfe nochmal überarbeitet und verändert. In dem neuen inzwischen im Landtag beschlossenen Gesetz über Privaten Rundfunk und neue Medien (HPMG) darf die Medienanstalt Hessen weiterhin zwei Einrichtungen als Medienbildungszentrum und Offener Kanal selbst betreiben.
„Wir sind allen Unterstützerinnen und Unterstützern, ob Einzelpersonen, Vereinen, Verbänden und öffentlichen Institutionen zu tiefstem Dank verpflichtet. Ihr Engagement hat zwar leider nicht allen Abgeordneten die Augen geöffnet, aber mit Sicherheit dazu beigetragen, dass unsere Arbeit im Sinne lokaler Meinungsvielfalt und Medienbildung für breite Bevölkerungsschichten weiter gehen kann“, so Armin Ruda, der Leiter des Medienprojektzentrums Offener Kanal Kassel.