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Fotos: © Kai Frommann
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In diesem Jahr wurde der Deutsche Sprachpreis an den Kolumnist, Essayist, Reporter und Romanautor Harald Martenstein für seine Verdienste um die deutsche Sprache verliehen.
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Die Präsidentin des Deutschen Bundestages – Julia Klöckner – unterschreibt die offizielle Widmungsurkunde. Sie hielt auch die Laudatio für den Preisträger.
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Unser ehemaliger Oberbürgermeister Bertram Hilgen begrüßte als Stiftungsvorstand der Henning‐Kaufmann‐Stiftung die Gäste.
Der Deutsche Sprachpreis wird seit 1984 von der Henning‐Kaufmann‐Stiftung vergeben. Die Ehrung ist mit 10.000 Euro dotiert und zeichnet einen sorgfältigen Sprachgebrauch sowie ein gutes und verständliches Deutsch aus. Seit 2022 wird der Deutsche Sprachpreis in Kassel verliehen. In diesem Jahr verleiht die Henning‐Kaufmann‐Stiftung den Deutschen Sprachpreis an Harald Martenstein. Harald Martenstein ist einer der renommiertesten Kommentatoren politischer, kultureller, sprachlicher und vor allem alltäglicher Vorgänge, Vorkommnisse und Karambolagen. Seine Sprachkunst zeigte er auch in Romanen, darunter Heimweg (2007), Gefühlte Nähe (2010) und Wut (2021). Den Deutschen Sprachpreis erhält Martenstein dafür, dass er das publizistische Handwerk meisterhaft beherrscht, und dafür, dass er es mit Respekt vor und in Verantwortung für die deutsche Sprache ausübt. Er wird dafür ausgezeichnet, dass sein Deutsch zeitgemäß und verständlich ist, dafür, dass seine Texte witzig, reflektiert, elegant und lesbar, mitunter sarkastisch, manchmal wütend, aber nie ins Korsett politischer Korrektheit eingeschnürt sind, und dafür, dass er sein gutes, anspruchsvolles und oft schönes Deutsch „unters Volk“ bringt.