© Ibrahim Mahama, Portrait. Peter Rosemann. Courtesy of the Artist, APALAZZOGALLERY and White Cube
Der Arnold‐Bode‐Preis 2026 der Stadt Kassel geht an den ghanaischen Konzeptkünstler Ibrahim Mahama (*1987). Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird vom Magistrat als Vorstand der Arnold‐Bode‐Stiftung auf Empfehlung des Kuratoriums verliehen. Dies teilte Oberbürgermeister Sven Schoeller jetzt mit und erläutert: „Ibrahim Mahama steht für eine Kunst, die berührt, herausfordert und im Gedächtnis bleibt – und die zugleich unsere Sicht auf historische, politische und ökonomische Zusammenhänge vertiefen oder verändern kann. So verbinden seine Arbeiten künstlerische Kraft mit gesellschaftlicher Verantwortung. Seine Werke hinterlassen Spuren – nicht zuletzt auch in unserer Stadt. Ich freue mich daher sehr, dass Ibrahim Mahama mit dem Arnold‐Bode‐Preis 2026 ausgezeichnet wird. Hierzu gratuliere ich im Namen des Magistrats der Stadt Kassel sehr herzlich.“ Mit seinem Beitrag zur documenta 14 „Check Point Sekondi Loco. 1901–2030. 2016–2017 (2016–17)“ ist Mahama in Kassel in Erinnerung geblieben: Er umhüllte die Torwache mit einem Flickenteppich aus Jutesäcken, in welchen Teile von Henschel‐Loks eingearbeitet waren. Seine Kunstwerke thematisieren Geschichten globaler Wirtschaftssysteme, des Kolonialhandels und von Migration. Das ambitionierte Ausmaß seiner Projekte erfordert eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit; Hunderte folgen jeweils der Einladung des Künstlers, ihm bei der Fertigstellung eines Werkes zu helfen.
>> Mehr zum Arnold-Bode-Preis und den bisherigen Preisträgerinnen und -trägern auf: www.kassel.de/arnold-bode-preis