© Lena Chmielewski
Große Anerkennung für ein zukunftsweisendes Projekt: Die Stadt Kassel wird für ihre „Urbanen Waldgärten Kassel“ als „Naturschutzprojekt des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Zweckverband Knüllgebiet, der für sein Projekt „Ökologisches Grünflächenmanagement in den Siedlungsgebieten des Naturparks Knüll“ geehrt wird, erhält Kassel diese Auszeichnung vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.
Die Urbanen Waldgärten in Kassel sind weit mehr als klassische Grünanlagen: Sie sind lebendige Orte der Begegnung, der Umweltbildung und des nachhaltigen, regionalen Lebensmittelanbaus. Hier wachsen Obst, Gemüse, Kräuter und Wildpflanzen in einem mehrschichtigen, naturnahen System – inspiriert von natürlichen Wäldern. Davon profitiert auch die biologische Vielfalt, weil in den naturnah angelegten Gartenbereichen viele unterschiedliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen können.
Zwei dieser besonderen und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Waldgärten wurden durch das Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel realisiert. „Ich freue mich nicht nur über die beiden gelungene Gemeinschaftsgärten, sondern auch über den großen Erfolg, zu dem den die beiden Flächen zur Biodiversitätsförderung beitragen“, so Dr. Anja Starick, Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes. Ein weiterer Modellstandort ist im Rahmen des bundesweiten Verbundvorhabens durch die Projektpartner in Berlin entstanden. Die wissenschaftliche Begleitung und übergeordnete Koordination erfolgt durch Dr. Jennifer Schulz von der Universität Potsdam.