© Stiftung Brückner-Kühner
Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft sind eingeladen, ab sofort eine ‚ungehaltene‘ Rede einzureichen! Dazu rufen auch in diesem Jahr die Stiftung Brückner-Kühner und der Verlag S. Fischer Theater und Medien in Kooperation mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung, der Stadt Kassel und hr2-kultur auf.
Der Aufruf richtet sich an jede Person, die sich als Frau identifiziert und etwas zu sagen hat. Die ungehaltene Rede sollte deutschsprachig und ca. 10 Minuten lang sein. Das Thema ist dabei frei wählbar, sollte aber von gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung sein. Auch bezüglich der sprachlichen Form sind den Teilnehmerinnen keine Grenzen gesetzt. Ungehaltene Reden können laut, leise, nachdenklich, radikal oder satirisch sein. Wir laden explizit dazu ein, auch einen humoristisch-komischen Umgang mit dem Ungehaltenen und das Ungehaltene im Komischen zu suchen.
Da es auch auf den Vortrag ankommt, müssen alle Reden nicht nur als Text, sondern auch als Video auf der Plattform eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026. Eine Jury wird im Herbst 2026 aus diesen Einreichungen die sechs Reden für den 10. Dezember auswählen. Alle eingeladenen Rednerinnen erhalten für ihren Vortrag ein Honorar von jeweils 500 Euro und die Erstattung der Reise- und Übernachtungskosten.
Die nach Kassel eingeladenen und weitere Reden werden, sofern ihre Verfasserinnen zustimmen, zudem auf der Projektplattform veröffentlicht. Über diese Website werden die Bewerbungen auch eingereicht, Einzelheiten zu den Teilnahmebedingungen finden sich ebenfalls dort.