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© Simon Hoefele | Mozartfest Würzburg
Tianwa Yang
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© Andrej Grilc
Nicholas Rimmer
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© Andrej Gril
Martin Klett
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© Kaupo Kikka
Liisa Randalu
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© Hans Fahr
Lionel Martin
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© Julia Baier
Nurit Stark
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© Felix Broede
Valentino Worlitzsch
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© Alexander Edelman
Emma Wernig
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© Martin Teschner
Wen Xiao Zheng
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© Simon Hoefele | Mozartfest Würzburg
Tianwa Yang
Das Kasseler Kammermusikfestival vereint im August 2026 internationale Spitzenmusiker:innen zu sechs Konzerten zwischen Erinnerung, Aufbruch und musikalischer Begegnung. Vom 14. bis 16. sowie vom 21. bis 23. August 2026 lädt das Kammermusikfestival BEGEGNUNGEN erneut zu sechs Konzerten ins Hallenbad Ost und in die Friedenskirche Kassel ein. Unter der künstlerischen Leitung der Geigerin Tianwa Yang wird die documenta-Stadt einmal mehr zum Ort intensiven musikalischen Austauschs. Internationale Spitzenmusiker:innen begegnen sich in wechselnden Besetzungen und gestalten Programme, die Brücken zwischen Epochen, Klangsprachen und künstlerischen Perspektiven schlagen. Neben Tianwa Yang sind in diesem Jahr die Geigerin Nurit Stark, die Bratschist:innen Liisa Randalu, Emma Wernig und Wen Xiao Zheng, die Cellisten Lionel Martin und Valentino Worlitzsch sowie die Pianisten Martin Klett und Nicholas Rimmer zu erleben.
Den Auftakt im Hallenbad Ost bildet das Konzert „Aus den Fugen geraten“, das sich einer der faszinierendsten musikalischen Formen widmet: der Fuge. Ausgehend von Wolfgang Amadeus Mozarts Präludium und Fuge g-Moll KV 404a für Streichtrio entfaltet sich ein Programm, das die Spannung zwischen Ordnung und Freiheit auslotet. George Enescus Aubade und Zoltán Kodálys Intermezzo erweitern die traditionellen Grenzen des Streichtrios, bevor Ludwig van Beethovens monumentale Große Fuge für Streichquartett jede formale Gewissheit erschüttert.
Das zweite Festivalwochenende beginnt mit dem Konzert Lebensstürme, ebenfalls im Hallenbad Ost. Im Mittelpunkt stehen Werke, die von Freundschaften, künstlerischen Verbindungen und biographischen Umbrüchen erzählen. Johannes Brahms tritt mit seinen Schumann-Variationen für Klavier zu vier Händen in einen musikalischen Dialog mit seinem verehrten Mentor Robert Schumann, von dem sowohl das Klavier-Solostück Ende vom Lied aus seinen Fantasiestücken als auch das Streichquartett Es-Dur op. 47 erklingt.
Den Abschluss der BEGEGNUNGEN 2026 bildet das Konzert Geniestreich. Mit den Klavierquartetten von Richard Strauss und Johannes Brahms stehen zwei Werke auf dem Programm, die bereits früh im Schaffen ihrer Komponisten außergewöhnliche Meisterschaft erkennen lassen. Gemeinsam bilden sie ein kraftvolles Finale, das die Vielfalt und Ausdrucksstärke der Kammermusik noch einmal eindrucksvoll aufscheinen lässt. So entstehen auch 2026 Räume des Hörens und der Begegnung – Momente, in denen Musik Erinnerungen weckt, Fragen stellt, Träume entfaltet und Menschen miteinander verbindet.
Die Konzerte im Hallenbad Ost werden jeweils eine Stunde vor Beginn durch Einführungsgespräche mit dem Musikwissenschaftler, Dramaturg und Tanzdirektor Dr. Thorsten Teubl und Mitwirkenden des Festivals ergänzt. Sie eröffnen zusätzliche Perspektiven auf die Werke und ihre Hintergründe und laden dazu ein, die Programme bereits vor Konzertbeginn näher kennenzulernen.