© Florian Reimann
Mit der Frühjahrslese bringt das Literaturhaus Göttingen auch in diesem Jahr spannende Literatur, kluge Gespräche und überraschende Bühnenmomente nach Göttingen. Der Literaturkritiker Volker Weidermann widmet sich in „Wenn ich eine Wolke wäre“ dem Jahr 1956 im Leben der deutsch-jüdischen Dichterin Mascha Kaléko. Schauspielerin Nina Kunzendorf liest dazu ausgewählte Gedichte und lässt Kalékos feine, melancholische und zugleich witzige Lyrik auf besondere Weise lebendig werden. Literatur trifft Sportgeschichte bei der Veranstaltung mit Autor und Filmemacher Torsten Körner. In „Wir waren Heldinnen“ erzählt er von den Pionierinnen des Frauenfußballs in Deutschland. Auf der Bühne ist auch Bärbel Wohlleben zu Gast – die erste Frau, die ein „Tor des Monats“ erzielte. Passend dazu wird zuvor das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Frauennationalmannschaft gegen Österreich beim gemeinsamen Public Viewing im Literaturhaus übertragen.
Fr, 17.04.
19 Uhr: Joachim Meyerhoff: Man kann auch in die Höhe fallen (Sheddachhalle, ausverkauft)
19 Uhr: Eva Biringer: Unversehrt – Frauen und Schmerz (Literaturhaus)
Sa, 18.04.
19 Uhr: Science Slam (Sheddachhalle)
18 Uhr: Public Viewing WM-Qualifikationsspiel Deutschland – Österreich (Literaturhaus)
20 Uhr: Torsten Körner & Bärbel Wohlleben: Wir waren Heldinnen (Literaturhaus)
So, 19.04.
19 Uhr: Ozan Zakariya Keskinkılıç: Hundesohn (Literaturhaus)
19 Uhr: Volker Weidermann & Nina Kunzendorf: Mascha Kaléko: Wenn ich eine Wolke wäre (Sheddachhalle)
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