© Zaki Al-Maboren
Nicht nur guter Wein wird mit dem Alter immer besser, sondern auch herausragende Künstler. Und da man anders als beim Wein von guter Kunst niemals zu viel genießen kann, wird wird Zaki Al Maborens Œvre im Marienkrankenhaus Kassel nun zum dritten Mal vorgestellt.
Geboren wurde er 1959 auf der Nil-Insel Artul im Sudan, er studierte Grafikdesign in Khartoum, kam 1987 zum Studium nach Deutschland und fand seinen Lebensmittelpunkt in Kassel. Gefördert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, studierte er an der Universität Kassel und schloss sein Studium 1993 als Magister Artium in Kunst und Politikwissenschaften ab. Seitdem ist er als freischaffender Künstler in Kassel tätig. Thematische Schwerpunkte seiner Arbeiten sind Symbole und Mythen der monotheistischen Religionen. Mit seinem Blick von außen zeigt er Verbindendes und Trennendes und schafft darüber hinaus seine eigene mythologische Symbolik. In zahlreichen Ausstellungen in verschiedenen europäischen Ländern sowie in Asien, Nordamerika und Afrika erwarb er große Anerkennung und erhielt etliche Auszeichnungen und Ehrungen. Zahlreiche seiner Werke sind im öffentlichen Raum im In- und Ausland präsent. Darüber hinaus widmet er seine Zeit der künstlerischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Nun gibt er uns die Gelegenheit, nach mehr als zehn Jahren nochmals in den vertrauten Räumen des Marienkrankenhauses Kassel an seiner künstlerischen Entwicklung teilzuhaben.
>> Die Kunstausstellung kann bis Ende Oktober 2026 besucht werden.