© Otto Heinrich Kühner, Herbst unterwegs, 1988 | Foto: Frank Hellwig
Ob Schwabenkinder-Schicksal, wandernde Rebellinnen oder die Suche nach der Als junger Mann entschied sich der begabte Zeichner Otto Heinrich Kühner (1921-1996) für das geschriebene Wort, um Jahrzehnte später wieder die Malerei aufzugreifen. Mit seiner Frau, der aus Arolsen-Schmillinghausen stammenden Schriftstellerin Christine Brückner, verband Kühner über rund dreißig Jahre eine besondere Symbiose. Als den „einzigen funktionierenden Autorenverband“ beschrieb sich das Dichterpaar, das seit der Heirat 1967 gemeinsam in Kassel lebte. Bis dahin hatte Otto Heinrich Kühner bereits eine beachtliche Laufbahn als Hörspiellektor, Schriftsteller, Essayist und Dichter vorzuweisen. Der Malerei widmete sich der künstlerische Autodidakt vorrangig in seinem letzten Lebensjahrzehnt. In verschiedensten Techniken ausgeführt, sind die Arbeiten Otto Heinrich Kühners untrennbar mit dem schriftstellerischen Werk Kühners wie Brückners verbunden. Kühners Bilder erschienen auf Covern von Christine Brückners Romanen, in Erinnerung an gemeinsame „erfahrene und erwanderte“ Erlebnisse und als Visualisierung und Illustration der Texte Brückners und Kühners. Die Ausstellung in den Räumen im Schloss zeigt das Museum Bad Arolsen in Kooperation mit dem Freundeskreis Brückner-Kühner Kassel.
>> 12.09.-15.11. | Museum Bad Arolsen | www.museum-bad-arolsen.de