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Das Rundgang-Orga-Team: Prof. Bjørn Melhus, Prof. Dr. Martin Schmidl, Angela Anderson.
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Die Kasseler Künstlerin Oksana Kyzymchuk mit ihrem Lebensgefährten Stephan Rebel.
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Timon Gremmels rechtfertigte den Hochschulpakt, der vorige Woche vereinbart wurde und der Universität Kassel bis 2031 Kürzungen von 14 Millionen Euro im Jahr abverlangt.
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v. l. n. r.: Prof. Kathrin Albers, Dr. Katharina Benderoth, Sascha Hommer und Marie Pohl.
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Interessierte der Kasseler Stadtgesellschaft mit dem Minister (v. l. n. r.): Helmut Plate, Rudi Roy, Zaki Al-Maboren, Markus Braband, Timon Gremmels, Brigitte Bergholter und Gerhard Trautmann.
Traditionell lädt die Kunsthochschule Kassel zum Rundgang im Juli – zu den Tagen der offenen Tür – ein. Werkstätten, Ateliers und Studios der Studiengänge Bildende Kunst, Produktdesign, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft und Visuelle Kommunikation sowie die Ausstellungshalle öffnen zum Ende des akademischen Jahres ihre Türen. Der diesjährige Rundgang stand unter dem Titel der Ekstase. Das Thema der Jahresausstellung ist eine unverbindliche Einladung, Möglichkeiten eines künstlerischen wie gesellschaftlichen Potenzials ekstatischer Zustände als Antwort auf gegenwärtige Angstdebatten zu erkunden: Ob als ekstatischer Protest in Form eines großen, bunten und absurden Karnevals, der die bösen Geister der Gegenwart verscheucht, oder des Aufgreifens kollektiver Ekstase-Praktiken, die innere transzendente Räume eröffnen, oder des Erschaffens von realen Räumen, die zu ekstatischen Erfahrungen einladen. Timon Gremmels (Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur) traf in der Kunsthochschule auf wütende Proteste – und nach der Eröffnung der Jahresausstellung Rundgang blieben viele Klassen erst einmal geschlossen. „Ohne Kohle keine Kunst“, „Wir öffnen erst, wenn Gremmels geht“, „Keine Kürzungen“. Mit solchen Sprechchören ist Hessens Kunstminister Timon Gremmels am Donnerstagabend bei der Eröffnung des Rundgangs, der Jahresausstellung in der Kunsthochschule, immer wieder unterbrochen worden. Studierende schlugen auf Töpfe, kommentierten Gremmels, Grußwort mit Zwischenrufen, zwangen den Minister zu Pausen.