Vom 24. bis 27. September 2026 verwandeln sich die Bali-Kinos, das KiezKino und die Festivallounge in der Kubatur in ein Epizentrum für Filme, die weh - tun, aufwühlen und nachhallen. An vier Tagen warten 20 Spielfilme, 25 Kurzfilme und intensive Live-Performances jenseits aller Seh- und Hörgewohnheiten.
Do, 24.9., 19:00 Uhr | Großes BALi
Der Vorhang hebt sich für das Herzstück des Eröffnungsabends – den Mutterabend: Die rauschhafte Live-Performance FOX MOTHER & HOLY SPIRIT (Electronics: GubiAnn) trifft auf die Premiere von Niklas Reuses Kurzfilm MUTTER, OH MUTTER und Eric Petzoldts obsessive Saxophon-Hommage an das legendäre Suspiria-Thema. Den krönenden, düster-schönen Abschluss dieses Eröffnungsspektakels markiert das spanische Filmjuwel Silencio (ESP 2025) – ein schriller, queerer Befreiungsschlag, der dem Vampir-Mythos eine radikale Frischzellenkur verpasst.
Drei thematische Schwerpunkte:
Flüche & Verwünschungen (passend zur 13): Düstere Vorzeichen und metaphysischer Terror in Pulse (JP, 2001), Malpertuis (BEL, 1971), Die Jungfrau und das Ungeheuer (CZ, 1978) sowie den Kult-Schockern End Of The Wicked und Demoni.
Artcore (Körper als Schlachtfeld): Radikale physische Grenzerfahrungen mit E. Elias Merhiges Meisterwerk Begotten (US, 1989) auf analogem 16-mm-Film sowie Vase de Noces (BEL, 1974).
Mad Stop Motion (Belebung des Unbelebten): Die dunkle Magie der Animation, angeführt von Phil Tippetts monumentalem Epos Mad God (2021).
Specials: Eine Werkschau des japanischen Underground-Pioniers Hisayasu Sato, ein Stop-Motion-Workshop mit Petra Stipetić und die queer-feministischen Kurzfilm-Perspektiven des Final Girls Berlin Film Festivals.
Wettbewerb & Finale (So, 27.9., 19:00 Uhr, Großes BALi): Verleihung der Rand Awards und Rand Award shorts – unter anderem im Rennen: Anything That Moves, Marama, Mag Mag und Transcending Dimensions. Im Anschluss folgt ein wuchtiger musikalischer Abgesang durch den Doom- und Stoner-Rock von BASALT.
HAUPTSACHE FILM – DER KINOSTAMMTISCH am Do, 06.08. und Do, 20.08. jeweils 19 Uhr – Eintritt frei.
>> Weitere Infos, Tickets und Termine unter: www.randfilm.de