© Richard Hübner | Berlinale 2024
Die Internationalen Filmfestspiele von Berlin zählen neben Cannes und Venedig zu den bedeutendsten Filmfestivals der Welt. 1951 als Schaufenster des freien Westens im damaligen West-Berlin gegründet, definierte man die Ausrichtung des Branchen- und Publikums-Get together von Anfang an als Plattform für künstlerische Freiheit und gesellschaftspolitische Debatten. Im Zentrum steht das Wettbewerbsprogramm, in dem brandneue Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren.
Wer hier mit von der Partie ist, veröffentlicht das Auswahlgremium um Berlinale-Chefin Tricia Tuttle zwar erst nach FRIZZ-Redaktionsschluss, man gab aber schon bekannt, dass Schauspielerin und Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk bekommen wird und Independent-Regiegröße Wim Wenders als Vorsitzender der dies-jährigen Großen Jury gewonnen werden konnte. Ob starbesetztes Mainstreamkino und Autorenfilmkost im Wettbewerb oder Dokumentarisches und Experimentelles in einer der Neben-Sektionen, neben Branchenvertreter:innen dürften auch normale Filmfans im Rahmen des 76. Kino-Reigens fündig werden.
Anno 2026 feiert die Berlinale zudem 40 Jahre Teddy Award inklusive einer Retro, die Highlights des queeren Filmschaffens präsentiert. Alsdann: Film ab!
›› 12.-22.2., diverse Kinos, Berlin; Infos & Tickets: Berlinale.de/program/ticket-info