Elsas beste Freundinnen ist ein Künstler*innenkollektiv, das immersive Theaterformate an der Schnittstelle von Theater, Psychologie, Coaching und Theaterpädagogik entwickelt. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen lebensrelevante Themen, die Menschen über Generationen hinweg verbinden: Zwischenmenschliche Beziehungen, Emotionen und ihre Wirkung auf den Menschen, Familiendynamiken, Identitäten, Wandlungsräume, tiefe Prozesse und Sinnesfragen.
Das Kollektiv versteht Theater als lebendigen Erfahrungsraum, in dem Begegnung entsteht und persönliche wie gesellschaftliche Fragen gemeinsam bewegt werden. Die Arbeiten verbinden professionelles Schauspiel mit psychologisch inspirierten Perspektiven, Coaching-Elementen und theaterpädagogischen Methoden. Daraus entstehen gruppentherapeutisch inspirierte theatrale Versuchsanordnungen, die das Publikum zu einem gemeinsamen Reflexions- und Erfahrungsprozess einladen. Die Theaterabende werden zu Räumen für Austausch, Resonanz und Selbstbefragung. Künstlerinnen und Publikum begegnen sich, teilen Erfahrungen und entwickeln gemeinsam neue Perspektiven auf Themen, die unser Leben bestimmen. Das Kollektiv besteht aus den professionellen Schauspieler*innen Anne Mareen Rieckhof und Sara Klapp. Anne Mareen verbindet ihre künstlerische Arbeit mit Erfahrungen im Bereich Coaching und in der Theaterpädagogik. Sara verbindet ihre Erfahrung als Schauspielerin mit einem Studium der Psychologie und langjährigem politischen Engagement und bringt psychologische und politische Perspektiven in die Entwicklung der Formate ein. Für jede Produktion lädt Elsas beste Freundinnen mindestens eine oder mehr weitere professionelle Künstler:innen oder Expert:innen des Alltags ein – weitere „beste Freund*innen“, die gemeinsam mit dem Kollektiv eine individuelle künstlerische Perspektive entwickeln und sie erweitern. So entsteht mit jeder Arbeit eine neue Konstellation, ein neuer Blickwinkel und eine neue Form des gemeinsamen künstlerischen Forschens.
Das Projekt richtet sich an ein erwachsenes Publikum ab etwa 16 Jahren. Angesprochen werden Menschen, die Interesse an zeitgenössischem Theater, persönlichen Entwicklungsprozessen und gesellschaftlichen Fragestellungen haben. Das Format eignet sich sowohl für erfahrene Theaterbesucher*innen als auch für Menschen, die neue Formen kultureller Begegnung suchen. Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Menschen aus pädagogischen, sozialen und beratenden Bereichen, die sich mit Fragen von Beziehung, Identität, Kommunikation und gesellschaftlichen Dynamiken beschäftigen.
>> Die Premiere ist für den 27.09.2026 um 19 Uhr im Palais Bellevue geplant. Weitere Aufführungen in Kassel und Umgebung sowie im Raum Berlin Brandenburg sind vorgesehen.