© Bad Hersfelder Festspiele
Es wird ein besonderes Jahr, das Jahr 2026 – für Bad Hersfeld und seine 75. Festspiele allemal! Im Jubiläumsjahr hat die neue Intendantin Elke Hesse besondere Aufführungen in der Stiftsruine und im Eichhof geplant. Mit „Parzival“ wird ein eindrucksvoll inszeniertes Schauspiel mit Musik, das die epische Erzählung Wolfram von Eschenbachs in einem zeitgenössischen Bühnenkontext vorstellt, neu interpretiert. Da gibt es mit „Something rotten“ ein Musical, in dem das Publikum den Kampf zweier mäßig erfolgreichen Theaterleute im London zu Zeit von Elisabeth I. gegen einen gewissen William Shakespeare erlebt. Spaß verspricht „Lysistrata“, die antike Komödie nach Aristophanes in einer Uraufführung. Hier wenden Frauen ein ultimatives Druckmittel an, um die Männer von Athen und Sparta zum Frieden zu bewegen. „Pippi Langstrumpf “ schließlich treibt ihre Späße in der Stiftsruine und zeigt so ganz nebenbei, dass dem Mut zum Unangepassten oft eine besondere Stärke innewohnt. Molière spricht Frankfurter Mundart, wenn Michael Quast mit seinem Ensemble mit „Die Schule der Frauen“ im Eichhof aufführt. Zudem wird dort „Achtsam gemordet“, wenn das Altonaer Theaterensemble den Bestseller-Roman von Karsten Dusse auf die Bühne bringt. Schließlich gastiert das hr-Sinfonieorchester mit Saints-Saens „Karneval der Tiere“.
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