© Arbeitskreis Zukunft Fachwerk Bad Sooden-Allendorf
Die Stadt Bad Sooden-Allendorf ist mit vielen offenen privaten Fachwerkhäusern, neben Kirchen und Hospital, am Tag des offenen Denkmals – dem bundesweiten Aktionstag – am 13.9.2026 erstmals dabei. Private Häuser, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht geöffnet sind, konnten für den „Tag des offenen Denkmals“ gewonnen werden. Mit dabei ist zum Beispiel das ehemalige Knauf ’sche Haus in der Ackerstraße und das schon lange eingerüstete Haus am Wendischen Markt. Darüber hinaus sind auch ca. 20 private Häuser dabei, die ihre Türen zum privaten Bereich öffnen. Die Vielfalt an offenen Häusern zeigt die vielen verschiedenen Möglichkeiten, heute in einem Fachwerkhaus zu wohnen und das historische Erbe für heutige Wohnansprüche zu gestalten. So werden die besonderen Orte der schönen Fachwerkstadt Bad Sooden-Allendorf lebendig, die unter Denkmalschutz stehenden Häuser in Szene gesetzt und so ihr kultureller Wert kommuniziert.
Die Idee, als Stadt mit vielen Objekten an dem Tag des offenen Denkmals teilzunehmen, ist aus dem „Arbeitskreis Zukunft Fachwerk Bad Sooden-Allendorf “ heraus entstanden. Diesen Arbeitskreis hat Kristina Bauer 2024 wieder belebt. Es gab ihn zuvor unter dem Namen „Zukunft Altbau BSA“ und ruhte für zehn Jahre. Der „Arbeitskreis Zukunft Fachwerk“ möchte die Fachwerkhäuser und somit auch die Altstadtgebiete in Wert setzen und die Menschen wieder für die Fachwerkhäuser begeistern. So soll langfristig die Nutzung der Häuser wieder aktiviert und somit der Leerstand abgebaut werden.
Es fanden sich viele Eigentümer, die ihr Haus, ihren Keller, ihren Garten oder ihre Baustelle an diesem Tag für interessierte Besucher öffnen. Zum Teil werden thematische Führungen angeboten. Manche Denkmalorte werden sich in kleine Bühnen und Kreativ-Inseln verwandeln. Auch sind Musikdarbietungen verschiedenster Art und Bastel- und Malaktionen geplant. So wird sich die mittelalterliche Hospitalkapelle in eine „Musikkapelle“ verwandeln. Kinder haben die Möglichkeit, sich in einer Rallye auf „Herzenssuche“ zu begeben, die erfolgreiche Teilnahme wird belohnt mit einem für den Fachwerkschmuck im Werratal so charakteristischen Hängeherz, das auf eine finale Gestaltung durch die Kinder wartet.
Der Tag des offenen Denkmals wird auch von der Tourismus- und Kur-Anstalt, von Astrid Göbel und Jens Lüdecke unterstützt. Sie bieten kostenlose Führungen durch die Fachwerkstadt Allendorf, Führungen auf das Gradierwerk und in das Badehaus an und die Salzsieder werden Salz im Siedekot sieden.