Die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis 2026 ist weit mehr als eine Blumenschau auf Zeit. Unter dem Motto „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft“ ist in Leinefelde ein grünes Band entstanden, das getrennte Räume verbindet und aufwertet. Im Mittelpunkt stehen Gartenstadt und Augarten sowie der Lunapark mit Tüffers Garten, ergänzt durch Grüne Achse, Blumenblock, Ohne-Aue, neue Wege, Aufenthaltsflächen sowie Spielangebote.
Hier findet ihr die die einzelnen Standorte:
* Beton mit Charme: Der Blumenblock ist einer der ungewöhnlichsten Orte der Landesgartenschau. Statt einer klassischen temporären Blumenhalle wurde ein leergezogener Plattenbau zu einem Ausstellungsort umgestaltet. Hier treffen floristische Inszenierungen auf Architekturgeschichte, Gartenbau auf Stadtumbau. Neben wechselnden Blumenschauen gibt es Ausstellungen zu Gartenbau, Ernährung, grünen Berufen, Stadtentwicklung und weiteren Themen. Der Blumenblock zeigt, wie ein Gebäude aus DDR-Zeiten neu genutzt und überraschend in Szene gesetzt werden kann.
* Die Ohne-Aue: Die Renaturierung der Ohne ist wohl eines der nachhaltigsten Projekte der Landesgartenschau. Das Gewässer wurde aus seinem engen Betonbett geholt und naturnäher gestaltet. Dadurch ist ein neuer Grünzug entstanden, der nicht nur ökologisch wertvoll ist, sondern auch als Erholungsraum für die Menschen in der Stadt dient. Wege, Sitzplätze und neue Aufenthaltsbereiche machen die Landschaft entlang der Ohne erstmals in dieser Qualität nachhaltig zugänglich.
* Tüffers Garten im Lunapark: Mit dem Lunapark und dem altehrwürdigen Tüffers Garten wurden zwei besondere Orte neu aufgewertet. Der Bereich verbindet Naherholung, Kultur und Begegnung. Neue Wege, Aufenthaltsflächen, Spiel- und Bewegungsangebote sowie gastronomische Nutzung machen den Raum dauerhaft attraktiv. Tüffers Garten wird damit erstmals in neuer Qualität öffentlich erlebbar und bleibt auch nach der Landesgartenschau ein Gewinn für die Stadt.
* Die Wüstung Kirrode: Auf dem Gelände der Landesgartenschau wird auch regionale Geschichte sichtbar. Die Wüstung Kirrode entstand vor rund 900 Jahren und wurde bei den Bauarbeiten zur LGS archäologisch untersucht und gesichert. Symbolische Gebäudeformen und ein archäologischer Pfad machen die Strukturen des mittelalterlichen Dorfes für die Besucher nachvollziehbar. Ergänzt wird das spannende Angebot durch eine virtuelle 3D-Führung, die Besucherinnen und Besucher digital in die Vergangenheit eintauchen lässt und Kirrode wieder zum Leben erweckt.
* Gartenstadt statt Garagen: Einer der mutigsten Schritte auf dem Weg zur Gartenschau war der Abriss von mehr als 850 alten Garagen am südlichen Stadtrand Leinefeldes. Aus einem städtebaulichen Problemstandort ist die Grundlage für ein neues grünes Quartier entstanden. Die künftige Gartenstadt steht beispielhaft für das Motto der Landesgartenschau: Stadt und Landschaft sollen nicht gegeneinanderstehen, sondern miteinander verbunden werden. Nach der Gartenschau bleibt ein voll erschlossener Standort mit Wegen, Straßen und hochwertigen Grünflächen, der langfristig Raum für ökologisches Bauen und Wohnen schaffen soll.
>> 23. April – 11. Oktober 2026 | www.lgs-leinefelde-worbis.de