© Lars Gerhardts
Hannovers „Golden Gate“ ist eine Gartenpforte – aber was für eine! Das Goldene Tor aus dem 17. Jahrhundert ist der historische Eingang in die berühmten Herrenhäuser Gärten. Diese Parkanlagen vereinen meisterhafte Gartenkunst, botanische Vielfalt und prachtvolle Architektur aus mehreren Jahrhunderten: So zählt der Große Garten mit seinen akkuraten Alleen, den Blumenbeeten im Paisleymuster, einem Irrgarten aus Hecken, plätschernden Wasserspielen und goldenen Statuen zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa. Die historischen Bauwerke wie Orangerie, Aussichtsterrasse und Kaskade mit künstlichem Wasserfall wurden durch eine glitzernde, begehbare Pop-Art-Grotte der Künstlerin Niki de Saint Phalle ergänzt – ganz im Sinne des ursprünglichen Lustgartens am Sommersitz der hannoverschen Könige. Den höfischen Hintergrund zeigt die Ausstellung „Vier Kutschen, ein Königreich. Hannover 1814–1866“ im wieder aufgebauten Schloss Herrenhausen.
Gegenüber liegt der Berggarten, einst königlicher Nutzgarten und heute ein botanischer Schaugarten von Weltrang: Im Freien wandeln die Gäste durch Themengärten von Prärie bis Paradies, in den Schauhäusern wachsen Kakteen, Palmen und eine der größten Orchideen-Sammlungen Europas.
Frei zugänglich sind der Georgengarten und der Welfengarten: zwei Landschaftsgärten im englischen Stil, in denen im Sommer nicht nur die Studierenden der angrenzenden Universität chillen und grillen.
© Sebastian Gerhard
International und knallbunt: Feuerwerkskunst in Herrenhausen
Im Sommer wird der Große Garten zu einem grünen Festsaal für stimmungsvolle Events: Beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb treten von Mai bis September Profiteams aus verschiedenen Nationen gegeneinander an und präsentieren fulminante Lichterspektakel im Takt der Musik am Abendhimmel über dem historischen Garten.
© Lars Gerhardts
Zum See fahren wir nicht raus aus der Stadt, sondern rein
Der Maschsee liegt mittendrin: Hier trifft sich halb Hannover beim Flanieren, Joggen und Tretbootfahren oder zum Sundowner mit Blick aufs glitzernde Wasser. Noch bis zum 9. August verwandelt sich das Ufer beim Maschseefest in eine mediterrane Festmeile mit internationaler Gastronomie und Open-Air-Musik.
In der City zeigt sich Hannovers entspannte Lebensart am besten bei einem Rundgang auf eigene Faust: Der Rote Faden verbindet als Linie auf dem Straßenpflaster 36 Sehenswürdigkeiten, vom Rathaus mit seinem einzigartigen Bogenaufzug über Leineschloss, Marktkirche, Museen und Shoppingtempel bis zu den drei Nanas, den tanzenden Pop-Art-Figuren von Niki de Saint-Phalle am Leineufer.
In Sichtweite wird sogar mitten in der Stadt gesurft: Die Leinewelle ist die erste stehende Welle zum Flusssurfen in Norddeutschland. Nebenan in der Altstadt reihen sich Cafés, Restaurants und Bars in den schmalen Fachwerkgassen aneinander.
Sieben einzigartige Themenwelten machen den Erlebnis-Zoo Hannover zu einem der außergewöhnlichsten Zoos Deutschlands. Wer noch tiefer in die Tierwelt eintauchen möchte, verbindet den Besuch mit dem SEA LIFE Hannover und entdeckt faszinierende Meeresbewohner aus aller Welt.
© Lars Gerhardts
Aus der City direkt ans Meer. In 30 Minuten
Im Westen der Region Hannover macht das Steinhuder Meer seinem Namen Ehre: Wind und Wellen sorgen auf dem größten See Nordwestdeutschlands für perfekte Bedingungen zum Segeln, Surfen und Kitesurfen. Rundherum erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit seltenen Wasservögeln und mystischen Moorflächen, am Ufer laden Strände und Promenaden zum Verweilen ein. Auf dem Steinhuder Meer Rundweg lässt sich der See mit dem Fahrrad umrunden und von den Aussichtstürmen am Wegesrand reicht der Blick bis zur Skyline von Hannover.
>> Weitere Informationen & buchbare Angebote finden Sie unter www.visit-hannover.com | Tourist Information Hannover: Tel. 0511 12345-111, E-Mail info@hannover-tourismus.de